Get Adobe Flash player

Amazonen

Ernie und Bert

Ernie und Bert sind zwei Blaustirnamazonen. Bei den beiden handelt es sich um zwei Schwestern. Die Namensgebung erfolgte, weil sich die beiden - genau wie die Namensgeber - ständig ärgern. Sie sind unzertrennlich und die beiden Clowns in der Arche. Jeder Besucher wird freudig mit "Hallo" begrüßt, welches auch in Roboterstimmlage gesprochen werden kann.

Ernie und Bert kamen im April 2005 in die Papageienarche. Sie hatten Aspergillose, welche erfolgreich behandelt wurde. Obwohl sie mehrere hübsche Amazonenhähne zur Auswahl haben, bleiben sie lieber unter sich. Sie verstehen sich sehr gut mit Melek, der Kakadudame.

Die beiden wurden im Oktober 2004 bei der Behörde gemeldet, deswegen ist davon auszugehen, dass sie 2004 geschlüpft sind.

 

Whiskey

Whiskey ist eine Blaustirnamazone. Er kommt aus dem Raum Aachen, seit August 2006 ist er in der Papageienarche. Whiskey wurde im Raum Aachen frei gelassen, weil die vorletzten Halter ihn nicht mehr haben wollten. Er ist jemandem zugeflogen, der ihn aber abgeben musste, weil die Ehefrau allergisch reagierte. Gleichzeitig wurde die ganze Siedlung abgerissen, weil dort Braunkohle gefördert werden sollte, so dass auch eine Außenvoliere im Garten nicht gebaut werden konnte.

Die Fachtierärzte haben festgestellt, dass Whiskey eine gebrochene Hüfte hat, die schief zusammen gewachsen ist. Deswegen sitzt er schief und sieht dadurch etwas moppelig aus, obwohl sein Gewicht perfekt ist.

Whiskey hat einen Transponder, er ist aber nirgendwo gemeldet. Somit konnte nicht ermittelt werden, woher er kommt. Wir haben vermutet, dass es sich bei Whiskey um ein betagtes Tier handelt, inzwischen steht aber fest, dass er wegen seiner Behinderung in einer körperlich schlechteren Verfassung ist als gleichaltrige Amazonen. Er kann hervorragend fliegen, ist aber etwas langsamer als die anderen und kann sich nicht so schnell drehen. Whiskey versteht sich sehr gut mit Melek und Pasha, ist auch insgesamt ein ruhiger und gutmütiger Papagei, der nicht auf den Menschen fixiert ist.

Pate: Dietmar Friedrich, 33818 Leopoldshöhe

 

Waldorf und Statler

 

Waldorf und Statler

Waldorf ist eine Gelbscheitelamazone, Statler eine Blaustirnamazone. Eigentlich heißen die beiden Suri und Lori. Wer sich aber noch an die beiden Rentner aus der Muppetshow erinnern kann, die oben auf ihrem Balkon saßen und geschimpft haben, kann sich in etwa das Verhalten der beiden vorstellen. Während Waldorf Opern trällert und fröhlich vor sich hin flötet, bellt Statler wie ein nerviger kleiner Hund. Ein vorheriger Halter hatte tatsächlich einen Dackel, leider verlernen Papageien solche Fähigkeiten nicht. Im Gegenteil, die anderen Amazonen haben sich das Bellen abgeguckt. Hin und wieder bellen mehrere Amazonen gemeinsam.

Waldorf und Statler kommen aus liebevoller Haltung. Wegen schwerer Krankheit beider Halter kamen die beiden Amazonen im November 2009 in die Papageienarche. Beide sind älter als 30 Jahre, das genaue Alter ist unbekannt. Die Renter können kaum fliegen und nur beschwerlich laufen. Statler nimmt beim Spazieren gehen seinen Schnabel zur Hilfe, wir Menschen würden einen Stock nehmen. Um so erstaunlicher ist es, dass er inzwischen ohne Schwierigkeiten vom Boden auf Äste fliegen kann, die sich in 2 Meter Höhe befinden. Seitdem beide hier sind, haben sie aber auch Gewicht verloren. Sie hatten das typische Amazonen-Übergewicht. Sie sind abgelenkt, haben Bewegung und denken nicht nur ans Essen. Waldorf ist auf dem einen Auge blind, was ihn aber nicht daran hindert, jedes Korn zu finden - oder in die Hand zu beißen.

drei Amazonen

Die beiden Rentner bekommen jeden Tag Besuch von Rieko. Obwohl er genügend Platz zum Fliegen und Spielen hat, verweilt er am liebsten bei den beiden. Manchmal sitzen alle drei Amazonen eng aneinander gekuschelt zusammen und schlafen - oder Rieko und Waldorf verwöhnen Statler. Die drei haben sich gesucht und gefunden.

 

Molly

Molly

Molly ist eine Gelbscheitelamazone und  kam Anfang Januar 2010 in die Papageienarche. Molly ist eine Ausnahme, da sie jung und gesund ist. Sie ist das Resultat einer Papageienliebe. Die menschlichen Eltern haben es nicht übers Herz gebracht, das Tier an Fremde abzugeben. Da sie es auch nicht behalten konnten, weil die Papageieneltern es jagen würden, kam die Anfrage, ob die Papageienarche Molly aufnehmen könnte.

Molly ist eine Bereicherung für die anderen Papageien, da sie mit ihrem Spieltrieb die älteren und flugfaulen Tiere mitzieht. Das Konzept des generationenübergreifenden Wohnens scheint hier hervorragend aufzugehen.

Molly ist am 08.05.2009 geschlüpft und hat hier in der Arche zwei Verehrer: sie verbringt ihre Zeit gerne mit Rieko, schäbelt aber zwischendurch auch mit dem jungen Graupapageien Tom.

 

Rieko

Rieko ist eine Gelbscheitelamazone. Er kam zusammen mit Aslan im März 2010 in die Papageienarche. Die Eigentümerin konnte sich um die beiden nicht mehr kümmern, da Rieko schwer krank war und die Dame die Tierarztkosten nicht übernehmen konnte. In ihrer Not hat sie das Veterinäramt eingeschaltet, welches den Kontakt zur Papageienarche herstellte. Der Fachtierarzt stellte neben Aspergillose auch Fettleibigkeit fest. Er ist zwar ein sehr großer Papagei, aber mit 750 g lag er mehrere hundert Gramm über Idealgewicht. Folge der Fettleibigkeit ist ein Leberschaden, der auch an den gelben Federn auf dem Rücken erkennbar ist. Rieko bekommt neben Medikamenten auch regelmäßig eine spezielle Futtermischung. Diese Mariendistelkur tut seiner Gesundheit sehr gut, so dass die Medikamente reduziert werden können.

Rieko

Inzwischen ist die Aspergillose fast Vergangenheit und Rieko wiegt schon weniger als 600 g. Er ist abgelenkt und hat viel Bewegung. Wenn er nicht gerade die Rentner Waldorf und Statler besucht, ist er trotz seines Übergewichtes ein guter Flieger. Menschen müssen sich vor ihm in Acht nehmen, da er auch ohne Vorwarnung angreift und sich festbeißt.

Rieko muss noch mit einem Transponder gekennzeichnet werden, da er keinen Ring trägt. Wegen seines hohen Übergewichts war das aber bisher noch nicht möglich, ohne die Gesundheit des Vogels zu gefährden. Von der vorherigen Eigentümerin wissen wir, dass Rieko 1991 als Wildfang aus Guana gekommen sein soll und bis 1995 fünf mal weitergereicht worden ist. Hier in der Arche hat er nun sein endgültiges Zuhause und Artgenossen als Freunde gefunden.

 

Ali

Ali

Ali ist eine Blaustirnamazone. Er wurde im September 2010 anonym vor der Tür der Papageienarche abgestellt. Er saß in einem winzigen runden Käfig. Da er freiwillig nicht herauskommen wollte und auch nicht fliegen kann, vermuten wir, dass er nie aus diesem Käfig herausgekommen ist. Hier in der Papageienarche hat er selbstverständlich sofort einen anderen Käfig bekommen.

Da Ali nicht gekennzeichnet ist, kann das genaue Alter nicht ermittelt werden. Bei Ali handelt es sich um eine hochbetagte Amazone mit Herz-Kreilauf-Schwäche. Er beißt sich die meisten seiner Schwanz- und Flügelfedern ab.

Ali bekommt regelmäßig Medikamente zur Unterstützung seines Herz-Kreislauf-Systems. Seitdem er sich aus seinem Käfig traut, macht er erste Flugversuche und gewinnt enorm an Selbstbewusstsein. Frei nach dem Motto "Lieber ein guter Fußgänger als ein schlechter Flieger" erkundet er jeden Winkel. Er spielt mit den anderen Amazonen und entwickelt typisches Amazonenverhalten. Er ist nicht zahm und auch nicht auf den Menschen fixiert.

Ali ist ein Papagei, der in sehr kurzer Zeit enorme Fortschritte gemacht hat - sowohl körperlich als auch psychisch.

Pate: Lucas Hoffmann, 32139 Spenge

 
German English Russian Turkish